Alle theologischen Verrenkungen und dialektischen Eiertänze können nicht die Tatsache verdrehen, dass ein „eiserner Vorhang“ katholischen Machtstrebens allgegenwärtig existiert.
Entweder Unterwerfung oder Nichtanerkennung und Ausgrenzung, das ist die klare Botschaft des Vatikans auf die Ökumene.
Nur die Hoffnung, dass die Menschen an der Basis sich dem Spaltungsversuch widersetzen und entgegen der klerikalen Obrigkeit den Weg zueinander finden, lässt uns vielleicht diese unsinnigen Gebote überwinden.
Ohne gegenseitige Anerkennung gibt es keine ökumenische Entwicklung.
Diese mittelalterlichen Denkmodelle passen nicht mehr in die heutige Zeit.
Der Bürger findet heutzutage wahrscheinlich im Rahmen der Menschenrechte mehr Orientierung als in der Kirche, dann ist er allerdings auch mehr für sich selbst verantwortlich und kann nicht mehr alles Gott überlassen.